🏦 Förderung & Zuschüsse

Heizung erneuern 2026: Kosten, Förderung & Pflichten nach GEG

Neue Heizung 2026: Was kostet der Heizungstausch? GEG-Pflichten, BAFA-Förderung bis 70%, und welche Heizung sich für Ihr Haus lohnt.

14. April 202610 Min. Lesezeit

GEG 2024: Muss ich meine Heizung tauschen?

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat die Regeln für Heizungen grundlegend geändert. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Neubauten (ab 2024): Heizung muss zu 65% aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Bestandsgebäude: Pflicht greift erst nach kommunaler Wärmeplanung (spätestens 2028 in Großstädten)
  • Heizung kaputt? Bei irreparablem Defekt gelten Übergangsfristen (5 Jahre für fossile Übergangslösung)
  • Ölheizungen: Bestehende dürfen weiterbetrieben werden, Neueinbau ist verboten

Fazit: Noch keine Panik, aber frühzeitig planen – die Förderungen sind aktuell besonders attraktiv.

Kosten verschiedener Heizsysteme

Übersicht der Anschaffungskosten (vor Förderung) für ein Einfamilienhaus:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: 15.000–30.000 €
  • Erdwärmepumpe (Sole): 20.000–40.000 €
  • Pelletheizung: 15.000–25.000 €
  • Fernwärme-Anschluss: 5.000–15.000 €
  • Gasbrennwert + Solar: 10.000–18.000 € (nur noch eingeschränkt förderfähig)

Laufende Kosten pro Jahr (150 qm, 20.000 kWh): Wärmepumpe 800–1.200 €, Pellets 1.200–1.800 €, Gas 1.500–2.500 €.

BAFA-Förderung: Bis zu 70% Zuschuss

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet großzügige Zuschüsse:

  • Grundförderung: 30% für alle förderfähigen Heizungen
  • Einkommensbonus: +30% bei Haushaltseinkommen unter 40.000 €/Jahr
  • Geschwindigkeitsbonus: +20% bei Tausch einer fossilen Heizung (bis 2028, danach sinkend)
  • Maximale Förderung: 70% der förderfähigen Kosten (Deckel: 30.000 €)

Rechenbeispiel: Wärmepumpe für 25.000 €, 70% Förderung = 17.500 € Zuschuss. Ihr Eigenanteil: nur 7.500 €.

Achtung: Antrag vor Beauftragung beim BAFA stellen! Nachträgliche Anträge werden abgelehnt.

So finden Sie den richtigen Heizungsinstallateur

Der Heizungstausch ist komplex – der richtige Fachbetrieb entscheidet über Effizienz und Langlebigkeit:

  • Wählen Sie einen Betrieb mit Erfahrung in Ihrem gewünschten System (z.B. Wärmepumpe)
  • Fragen Sie nach der Jahresarbeitszahl (JAZ) bisheriger Installationen – JAZ > 3,5 ist gut
  • Achten Sie darauf, dass der Betrieb eine hydraulische Berechnung durchführt
  • Unabhängige Beratung durch einen Energieberater ist Gold wert (80% gefördert)

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