Lohnt sich Photovoltaik 2026 noch?
Kurze Antwort: Ja, mehr denn je. Die Modulpreise sind seit 2022 um über 40% gefallen, während die Strompreise hoch bleiben. Eine typische Solaranlage auf einem Einfamilienhaus amortisiert sich in 8–12 Jahren - und produziert dann noch 15–20 Jahre lang quasi kostenlosen Strom.
Dazu kommen Steuervorteile: Seit 2023 ist der Kauf und Betrieb von PV-Anlagen bis 30 kWp komplett von der Umsatzsteuer befreit (0% MwSt.).
Aktuelle Kosten einer PV-Anlage
- 5 kWp Anlage (ca. 30 qm Dachfläche): 8.000–12.000 € netto
- 10 kWp Anlage (ca. 60 qm Dachfläche): 14.000–20.000 € netto
- 15 kWp Anlage (ca. 90 qm Dachfläche): 18.000–26.000 € netto
- Stromspeicher 5 kWh: 4.000–7.000 € zusätzlich
- Stromspeicher 10 kWh: 7.000–12.000 € zusätzlich
Die Preise sind inklusive Montage und Anmeldung. Durch die 0% MwSt. sparen Sie zusätzlich ca. 19% auf den Nettopreis.
Förderungen und Einspeisevergütung
Die Bundesförderung für PV-Anlagen läuft hauptsächlich über die Einspeisevergütung:
- Volleinspeisung: ca. 12,9 Cent/kWh (bis 10 kWp)
- Überschusseinspeisung: ca. 8,1 Cent/kWh (der gängige Fall)
Zusätzlich gibt es in vielen Bundesländern und Kommunen eigene Förderprogramme für Stromspeicher und Wallboxen. Prüfen Sie die Förderdatenbank des BMWi für Ihr Bundesland.
Tipp: Die Kombination PV + Speicher + Wallbox + Wärmepumpe maximiert Ihren Eigenverbrauch und damit Ihre Rendite.
So finden Sie den richtigen Solartechniker
Die Installation einer PV-Anlage erfordert einen qualifizierten Fachbetrieb. Achten Sie auf:
- Eintragung in die Handwerksrolle als Elektroinstallateur
- Erfahrung mit PV-Anlagen (mindestens 20+ installierte Anlagen)
- Unabhängige Beratung (nicht an einen Modulhersteller gebunden)
- Transparente Angebote mit allen Kosten (Gerüst, Anmeldung, etc.)
Auf Handwerker-Kontakte finden Sie zertifizierte Solartechniker in Ihrer Nähe. Vergleichen Sie kostenlos Angebote und Bewertungen.